Arthrose

Arthrose

Neben der operativen Arthrosetherapie bieten wir auch zahlreiche konservative Behandlungsverfahren an:

  • Krankengymnastik und Eigenuebungen zur Verbesserung der Gelenkfunktion
  • Medikamente gegen die Entzuendungsreaktion (z.B. Ibuprofen, Diclofenac)
  • Elektrotherapie zum Abschwellen

Die folgenden Behandlungsmöglichkeiten können Arthroseschmerzen lindern und z.T. das Fortschreiten der Arthrose bremsen. Komplett heilen lässt sich die Arthrose jedoch nicht. Sie können die Therapien detailliert auf den folgenden Seiten nachlesen.

Hier finden Sie lediglich eine knappe Zusammenfassung. Knorpelaufbaumedikamente (sog. Chondroprotektiva). Wissenschaftlich ist die Wirkung nicht bewiesen. Viele Behandlungsbeobachtungen deuten aber auf einen positiven Effekt hin. Nach Einnahme von mehreren Monaten empfinden viele Patienten eine Schmerzlinderung. Beinhalten sollten die Nahrungsergänzungsmittel Glucosamin, Chondroitin, Kollagen und Hyaluronsäure sowie Vitamin E und C.

Hochmolekulare Hyaluronsäure kann wie ein Puffer den Knorpel überziehen und Kräfte besser abdämpfen. Sie dient gewissermaßen als Gelenkschmiere, so dass das Gelenk besser gleitet und Schmerzen reduziert werden. Bei leichten Knorpelschäden wirkt die Hyaluronsäure auch stabilisiernd im aufgerauten Knorpel.

Die Wirkung der Akupunktur bei Arthrose ist durch viele Studien bewiesen. Der Verschleiß wird nicht aufgehalten, aber Schmerzen werden für längere Zeit gelindert.

Kinesio-Taping wirkt abschwellend und stabilisierend am arthrotischen Gelenk.

Die Extensionstherapie kann bei noch relativ gering ausgeprägter Hüft-Arthrose durch eine Dehnung und damit Senkung des Druckes auf den Knorpel Schmerzen lindern.

Die Kosten übernimmt die gesetzliche Krankenkasse nicht bei jeder genannten Therapie. Die meisten Privatkassen übernehmen die Kosten der Behandlungen. Die Kosten der Knorpelaufbaumedikamente werden von den Privatkassen nicht getragen.